Tanzplan Deutschland
Stempel
Tanzplan Chronik99
2. Quartal 20081301

April
Profi-Training | Gste / Hamburg

Jeden Monat sind Gasttrainingsleiter eingeladen, die jeweils vier Tage am Stck unterrichten. Das regelmige Training findet in den Wochen mit Gastrainern nicht statt. Im April mit: Nina Wollny (Amsterdam), Prinzipien der Countertechnique. Die Countertechnique, von Anouk van Dijk entwickelt, ist sowohl physisches als auch mentales Training und zielt darauf ab, das Bewusstsein der Tnzer fr das Tanzen komplexer Choreographien zu schrfen. Anstatt den Fokus auf ein Zentrum im Krper zu richten, wird das Prinzip der Richtungen und Gegenrichtungen angewendet. Nina Wollny war Solotnzerin bei Anouk van Dijk und arbeitete in den letzten Jahren zudem als Probenleitung der Kompanie. Seit 2005 unterrichtet sie das Bewegungssystem van Dijks bei verschiedenen internationalen Festivals und Schulen.
Und Jan Burkhard (Berlin), Zeitgenssischer Tanz und Laban-Bartenieff-Bewegungsstudien. Im Mittelpunkt des Trainings stehen Raum, Form und Antrieb von Bewegung. Eingefahrene Muster und Prferenzen sollen in Frage gestellt und das Bewegungsspektrum erweitert werden. Jan Burkhardt ist Tnzer, Laban-Bartenieff-Bewegungsanalytiker und Musiker. Ausgebildet in Berlin, Kln und San Francisco tanzt und unterrichtet er seit zehn Jahren mit Schwerpunkt auf zeitgenssischem Tanz.

4. April
Pressegesprch / Hamburg

Am Vormittag findet ein Pressegesprch mit Frau von Welck (Kultursensatorin der Freien und Hansestadt Hamburg), Dr. Kerstin Evert (Leitung Tanzplan Hamburg) und den neuen Residenz-Choreografinnen Lucia Glass (Berlin), Sylvi Kretzschmar (Kln) und Doris Stelzer (Wien) auf Kampnagel statt.

5. April
Masterclass / Frankfurt

Im Rahmen von TANZLABOR_21 gibt Jasmeen Godder (IL) zu ihrem aktuellen Stck Sudden Birds eine Masterclass im Ausbildungsbereich ZuKT, Hochschule fr Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Eschersheimer Landstrae 29-39, 60322 Frankfurt am Main.

7. April
work in progress / Berlin

Choreografiestudierende der Hochschule fr Schauspielkunst Ernst Busch und Studierende des Hochschulbergreifenden Zentrums Tanz Pilotprojekt Tanzplan Berlin geben Einblicke in aktuelle choreografische Skizzen und Arbeiten.
Im bat-Studiotheater, Belforter Str. 15, 10405 Berlin.

10. bis 12. April
Choreografie-Akademie / Hamburg

Die Choreografie-Akademie ist tanzwissenschaftliche Tagung und Performance-Projekt. Sie reflektiert theoretisch und praktisch aktuelle Strategien des Tanzes, der Choreografie und der Tanzwissenschaft in Form von Vortrgen, Workshops und Prsentationen. Die Beitrge der Referenten der Tagung werden audiovisuell dokumentiert und der Arbeitsprozess der Tagung als abendliche Performance reflektiert, kommentiert und so auch fr Zuschauer transparent gemacht, die nicht am Tagesprogramm teilgenommen haben. Mit: Monica Antezana, Gitta Barthel, Anouk van Dijk, Nik Haffner, Sabine Huschka, Pirkko Husemann, Claudia Jeschke, Rick Kam, Gabriele Klein, Rainer Krenstetter, Sibylle Peters, Ingo Reulecke, Janinie Schulze, Gerald Siegmund, Isa Wortelkamp. Konzept/Leitung: Friederike Lampert. Assistenz: Pamela Pimpl.
Eine Produktion von Friederike Lampert/Tanzbildung in Koproduktion mit K3 Zentrum fr Choreographie | Tanzplan Hamburg auf Kampnagel. Gefrdert von der Kulturbehrde der Freien und Hansestadt Hamburg und untersttzt aus Mitteln des Tanzwissenschaftspreises NRW 2006.

11. April
talkART TANZLABOR_21 in Frankfurt

TANZLABOR_21 organisiert zum Thema Tanzvermittlung ein Gesprch mit Antony Rizzi im Anschluss an die Vorstellung von Every Body Tells A Story im Knstlerhaus Mousonturm.

12. April
Premiere PET_2 / Frankfurt

Das bei TANZLABOR_21 angesiedelte Projektensemble PET setzt sich in wechselnder Besetzung aus Studienabsolventen aus Frankfurt und Gieen zusammen, ergnzt durch weitere externe" Tnzer und mit wechselnden Choreografen; es verfolgt experimentierende Tanz-/Performancearbeit und bietet den Beteiligten erste grndliche Berufserfahrung in prozessorientierter Projekt- und Bhnenarbeit. Die Premiere des zweiten Ensembles findet im April statt, im Rahmen der Frankfurter Positionen 2008: Leben erfinden ber die Optimierung von Mensch und Natur, ein von der BHF-Bank-Stiftung initiiertes Projekt. two steps apart: Fnf Tanzschaffende stellen sich mit fnf Musikern der Internationalen Ensemble Modern Akademie einer besonderen knstlerischen Herausforderung: gemeinsam und gleichberechtigt entwickeln sie mehrere kurze Szenen, die zu einem Ganzen zusammengefgt werden.
Von und mit: Sabine Akiko Ahrendt, Neyko Bodurov, Marieke Franssen, Seiko Itoh, Naoko Kikuchi, Lina Lindheimer, Angie Mller, Norbert Pape, Paula Rosolen, Nina Louise Vallon. Mentoren: Anouk van Dijk, Hubert Machnik. Eine Produktion von Tanzlabor_21/PET_2, dem Ensemble Modern, der Internationalen Ensemble Modern Akademie in Kooperation mit dem Institut fr Angewandte Theaterwissenschaft der Universitt Gieen und dem Knstlerhaus Mousonturm.
ffentliche Generalprobe am 11. April, Urauffhrung am 12. April, weitere Auffhrung am 13. April im Theatersaal Knstlerhaus Mousonturm.

13. bis 27. April
Artists-in-Residence / Potsdam

Philippe Blanchard, Gemma Higginbotham (F/UK), Bits of Bobs Life
Im zweiten Teil ihrer Trilogie zum Thema Identitt begeben sich Gemma Higginbotham und Philippe Blanchard gemeinsam mit fnf Performern auf die Suche nach dem Zuhause dem Ort, der unserer eigenen Interpretation unterliegt und somit auch eine Person, ein Duft, eine Sprache oder eine Landschaft sein kann. Offenes Studio am 26. April 2008 um 18 Uhr.

21. April bis 11. Mai
Artists-in-Residence / Potsdam

Marianna Andrigo, Sonia Brunelli, Francesca Foscarini (I), A NNN A
Das Rechercheprojekt A NNN A ist eine Erweiterung des Tanzsolos NN der italienischen Choreografin Sonia Brunelli. A NNN A untersucht eine rhythmische Sprache der Geste und ihrer Negation auf der Grundlage einer choreografischen Komposition fr drei Tnzerinnen.

20. April
Premiere bei Take-off: Junger Tanz / Dsseldorf

Battle your own life, Musik-Tanztheater von Jugendlichen fr alle ab 12 von Guido Markowitz / Rochus Aust (D). Wer ist die Schnste im ganzen Land? Heutzutage mssen wir nicht mehr hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen suchen: Das Schneewittchen-Prinzip ist allgegenwrtig. In Werbung, Fernsehen, Job und auch in der Liebe ist immer jemand besser, cooler, reicher, glcklicher und vor allem schner als wir. Ist der tgliche Kampf im berlebens-Dschungel berhaupt zu gewinnen? Sollen wir den Spiegel als Hilfe nutzen oder ihn doch lieber zerschlagen? Weitere Vorstellungen fr weiterfhrende Schulen am 21. und 22. April im tanzhaus nrw.

21. April
Neue Vortragsreihe / Hamburg

Was ist zeitgenssischer Tanz? Der Begriff tauchte in einer Zeit auf, als die Welt durch geopolitische Umbrche neu geordnet und auch die Kunst davon erfasst wurde. Er lste die Kategorien der Moderne ab, die zu sehr dem westlichen Erbe verhaftet waren, um diese Entwicklungen aufzunehmen. In einer Reihe von Lectures, kuratiert von Edith Boxberger, wird wir dem offenen Begriff des Zeitgenssischen nachgegangen. Den Anfang macht der Tanzwissenschaftler und Publizist Franz Anton Cramer: Weil Bewegung keine bleibenden materiellen Quellen schaffen kann, werden Tanz und Krper zum Dokument der Gegenwart erklrt. Zur Dokumentierung seiner eigenen Gegenwart entwickelt der Tanz immer wieder neue Strategien, die seit der Moderne zugleich seine eigene Konstitution unterlaufen. Franz Anton Cramer ist Dozent am Hochschulbergreifenden Zentrum Tanz Pilotprojekt Tanzplan Berlin und Fellow des Collge international de Philosophie in Paris.

26. und 27. April
Fortbildungsangebote fr Tnzer, Choreografen und Tanzpdagogen / Mnchen

Im Rahmen von Tanz und Kontext I bietet Susanne Reitz eine Fortbildung an: Themengebundene Tanzprojekte mit Jugendlichen. Sie zeigt zwei Beispiele von Tanztheater Projekten an Schulen aus der hollndischen Praxis: am ersten Tag zeigt sie zum Thema "Gender Game", wie mit einigen wenigen Requisiten Schler der Jahrgangsstufen 5-12 an eine tnzerische Gestaltung herangefhrt werden knnen, und gleichzeitig fr eine Auseinandersetzung mit den Klischees von Geschlechterrollen sensibilisiert. Am zweiten Tag wird in das Thema "Rhythmus/Body Percussion", geeignet fr alle Altersstufen, eingefhrt. Rhythmusspiele mit klingenden Alltagsgegenstnden werden zur Basis von kreativen Prozessen. Die Tnzerin und Tanzpdagogin Susanne Reitz, ausgebildet in London und Amsterdam, lebt seit 1981 in den Niederlanden und arbeitet seit 1995 in Amsterdam im Rahmen der kunsteducatie mit Tanz und Theater in den Schulen.

29. April
Democratic Bodies / Demokratische Krper // Hamburg

Unter dem Stichwort Vermittlung wird die Gesprchsreihe Democratic Bodies im Sommersemester fortgesetzt. Performance Studies Hamburg und K3 | Tanzplan Hamburg laden internationale Gste zum Gesprch ein. Whrend im vergangenen Halbjahr knstlerische Produktionsweisen und der Zusammenhang von Politik und sthetik diskutiert wurden, werden nun Aspekte der Demokratisierung von Kunst sowie ihrer Vermittlung befragt. Am 29.4. ist Friederike Lampert im Gesprch mit Norma Khler zum Thema Ausserschulische Vermittlung. Schwerpunkt tanzpdagogische Arbeit mit Jugendlichen.

29. April
Arbeitstreffen deutscher Tanzarchive

Auf Initiative von Tanzplan Deutschland treffen sich Vertreter der fnf deutschen Tanzarchive (Akademie der Knste, Berlin, Deutsches Tanzarchiv Kln, Deutsches Tanzfilminstitut Bremen, Mime Centrum Berlin, Tanzarchiv Leipzig e.V.) bereits zum vierten Mal, diesmal in Leipzig. Auf der Agenda stehen die Idee einer gemeinsamen Internet-Plattform sowie die (Weiter-)Entwicklung des Profils eines nationalen, bergreifenden Tanzarchiv-Instituts.

Mai
Profitraining in Frankfurt

Das Profitraining zieht im Mai ins Knstlerhaus Mousonturm! Angebot: 5. 9. Mai mit Kurt Koegel (USA), 13. 16. Mai mit Jean Renshaw (UK), 19. 23. Mai mit Regina Baumgart (D), 26. / 27. Mai mit Susanne Triebel (D), 28. / 29. Mai mit Arianna Marcoulides (ZY), 30. Mai mit Ulla Mkinen (FI). Trainingszeiten: Mo-Fr von 10 bis 13 Uhr. Ort: Knstlerhaus Mousonturm/ Seminarraum, 3. Stock, ber Hintereingang im Hof, Waldschmidtstr. 4, 60316 Frankfurt.

Mai
Prof-Training | Gste / Tanzplan Hamburg

Jeden Monat werden Gasttrainingsleiter eingeladen, die jeweils vier Tage am Stck unterrichten. Das regelmige Training findet in den Wochen mit Gastrainern nicht statt. Von 5. bis 8. Mai, 10.30 bis 12 Uhr Alessio Castellacci (Italien / Berlin). Das Training zielt darauf ab, durch Elemente anatomischer und kinetischer Bewusstheit, eigene und eigenwillige Mglichkeiten zu entdecken, um neues Bewegungsvokabular zu entwickeln. Besondere Aufmerksamkeit liegt dabei auf Bodenarbeit, Bewegung von Stimme und Krper, Elementen der Gruppenimprovisation, dem Einstudieren vorgegebener Phrasen sowie der Arbeit mit eigenem Material. Castellacci studierte Psychologie in Rom und ging 2002 nach Arnheim, um Tanz und Choreographie zu studieren. Er ist Mitbegrnder des internationalen Knstlernetzwerks Finger Six und arbeitet international als Trainer, Tnzer, Voice-Performer und Sound-Composer.
Von 19. bis 22. Mai, 10.30 bis 12 Uhr mit Stephanie Maher (Berlin). Das Training wird sich auf Grundlage von Release Based Technique auf die Verbindung zum Boden konzentrieren. Anordnung und Ausrichtung werden durch bewusstes Nutzen von Gewicht, Form und Achse des Skeletts abgestimmt, um Rhythmus und Verspieltheit im eigenen Krper zu finden. Maher ist Tnzerin, Choreografin und Trainerin. Nach ihrer Ausbildung in modern/classical Training in New York lebte sie zehn Jahre in San Francisco. Sie war Mitglied der Margaret Jenkins Dance Company sowie Mitbegrnderin von CORE. Seit 1998 lebt und arbeitet sie wieder in Berlin. Sie ist Knstlerische Leiterin des Ponderosa Tanz/Land Festivals Stolzenhagen.

3. + 4. Mai
Workshop / Hamburg

Gabriele Wittmann (Hamburg), Schreibend durch den Tanz. Schreiben frdert die Aufmerksamkeit fr die eigene Wahrnehmung. Nur was wir genau genug wahrnehmen findet seinen differenzierten Niederschlag in gestalteter Sprache. Techniken wie das Clustering von Gabriele L. Rico werden zunchst auf das Schreiben angewendet, spter auf das Entwickeln einer Bewegungssequenz. Umgekehrt werden Methoden aus dem Tanz genutzt, um Texte zu analysieren im K3-Studio: K33.

4. Mai
Premiere Der Lwe, der nicht schreiben konnte / Dsseldorf

Tanztheater ab 5. Der Regisseur Bernd Plger hat bereits den Winterzirkus des Dsseldorfer Autors Martin Baltscheit erfolgreich auf die FFT-Bhne gebracht. Nun inszeniert er Baltscheits Geschichte vom Lwen, der nicht schreiben konnte und deshalb zunchst den Affen beauftragt, seiner Angebeten einen Liebesbrief zu schreiben. Missverstndnisse sind da vorprogrammiert. Regie: Bernd Plger; Choreografie: Erika Winkler; Ausstattung: Marlies Schrder. Mit: Maja Elsenhans, Chih-Ying Ku, Alexander Wipprecht. Produktion: Bernd Plger; Koproduktion: FFT. Weitere Termine am 5., 6. und 7. Mai, 25. Mai, 26. bis 28. Mai im FFT Kammerspiele.

4. Mai
Premiere Meins! / Dsseldorf

Tanztheater fr die Allerkleinsten (ab 2 Jahren). Woran erkenne ich mein Zuhause? Was macht das Gefhl der Geborgenheit aus? Wer soll mein Heim mit mir teilen? Und wer bin ich, wenn ich meine vier Wnde verlasse? Zwei Tnzer und ein Musiker erzhlen mit Klngen, Rhythmen, Tnen und Krpern Zweijhrigen vom Zuhausesein. Dabei ertanzen und erforschen sie, was sich zwischen drinnen und drauen, Vertrautem und Fremdem, meinem und deinem abspielen kann. Regie: Andrea Kramer. Bhne und Kostme: Ulv Jakobsen. Dramaturgie: Stefanie Schnitzler. Mit: Charis Nass, Xolani Mdluli, Andreas Ils. Weitere Vorstellungen von 27. bis 30. Mai im Jungen Schauspielhaus Dsseldorf.

9. Mai
1. Prsentation der Schlerinnen einer EIBE-Klasse der Philip-Holzmann-Schule Frankfurt

Eine Klasse von neun jugendlichen Mdchen macht an der Philip-Holzmann-Berufsschule in Frankfurt praxisorientiert ihren Hauptschulabschluss. Seit November 2007 arbeitet die Tanzpdagogin Isabelle Pelti-Krom mit den Schlerinnen einmal in der Woche im Sportunterricht gemeinsam mit zwei Lehrern und einem Sportstudenten im Team. Die erste Arbeitsphase ist am 9.5. abgeschlossen. Um 13 Uhr findet der Sporthalle der Holzmann-Schule (Siolistr. 43, 60389 Frankfurt am Main) eine Prsentation mit anschlieendem Gesprch statt.

10. Mai
Masterclass in Frankfurt

Helena Waldmann (D) stellt ihre Projekte vor, bietet an sich darber auszutauschen und mit ihr ins Gesprch zu kommen. In der Hochschule fr Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main Ausbildungsbereich ZuKT | Eschersheimer Landstr. 29-39, 60322 Frankfurt am Main.

13. Mai
Democratic Bodies / Demokratische Krper /Hamburg

Unter dem Stichwort Vermittlung wird die Gesprchsreihe Democratic Bodies im Sommersemester fortgesetzt. Performance Studies Hamburg und K3 | Tanzplan Hamburg laden internationale Gste zum Gesprch ein. Whrend im vergangenen Halbjahr knstlerische Produktionsweisen und der Zusammenhang von Politik und sthetik diskutiert wurden, werden nun Aspekte der Demokratisierung von Kunst sowie ihrer Vermittlung befragt. Diesmal mit Martin Nachbar (Berlin) | Sonja Tinnes (Choreologin, Hamburg/Berlin), Rekonstruktion und Notation von Bewegung im K3-Studio: K33.

23. Mai
Choreographische Systeme und knstlerische Prozesse

Informelle Prsentation der Arbeitsergebnisse aus dem Workshop des Bachelor-Studiengangs "Zeitgenssischer Tanz, Kontext, Choreografie" am Hochschulbergreifenden Zentrum Tanz Pilotprojekt Tanzplan Berlin mit Thomas Lehmen.

23. Mai
Urauffhrungen der Nachwuchsfrderung von Tanzplan Dresden

Mehr als 60 Knstlerteams bewarben sich fr die Choreografen-Nachwuchsfrderung, wovon die Jury drei Choreografen fr die Produktionsfrderung auswhlt: Takako Suzuki (Berlin), Steffen Fuchs (Dresden) und Pipo Tafel (Kln). Dramaturgin Sophie Becker, Schauspieler Bruno Cathomas und der Museumsdirektor der Galerie Neue Meister Dresden, Dr. Ulrich Bischoff, betreuen die Teams als Mentoren. Die Urauffhrungen von ERICA (Tafel), jamais (Fuchs) und Empire (Suzuki) findet am 23. Mai in der semper kleinen szene, Bautznerstr. 107, Dresden statt. Weitere Vorstellungen am 24., 25., 31. Mai und 1. Juni.

24. Mai
Premiere MOV(I)E-PRODUCTION / Dsseldorf

Tanztheater von Jugendlichen fr alle zwischen 10 und 14. Und Action! Hier dreht sich alles um Tanz, unsere Trume und das ganz groe Kino! Mit der Filmrolle unter dem Arm und dem roten Teppich unter den Fen experimentieren elf Jugendliche zwischen 10 und vierzehn Jahren mit dem Medium und dem Material Film. Wie she mein eigener Film aus und wie finde ich meine Rolle und Wichtigkeit innerhalb einer Gemeinschaft? Was kann ich verndern? Gemeinsam mit den Dsseldorfer Choreografinnen Amelie Jalowy und Nora Pfahl erarbeitet das Ensemble ein Tanztheater-Stck zwischen Kultfilm und neu entstehenden Wirklichkeit. Klappe, die erste! Knstlerische Leitung, Choreografie: Amelie Jalowy, Nora Pfahl; Tanz: Anna Baumgrtel, Lea Bienefeld, Nina-Maria Brehl, Cline Grgen, Victoria Hammes, Avelina Lopez-Kaspar, Franois Masson, Paula Meister, Elisabeth Schwierz, Nele Spandick, Luisa Tschersich. Video/Fokusfilm: Martin Pfahl, Patrick Waldmann. Kostm: Livia Honus. Musikschnitt: Florian Pfahl.
Weitere Vorstellungen am 25. und 26. Mai im tanzhaus nrw.

24. Mai
Workshop / Fortbildung / Hamburg

Mit Katharina Oberlik, Site-specific art and other Myths around places / Ortsbezogene Kunst und andere Mythen um Pltze. Was heit eigentlich site-spefic? Seit einigen Jahren wird dieser Begriff im Bereich der Theater- und Performance-Szene benutzt, um Auffhrungen, Installationen und knstlerische Ereignisse zu bezeichnen, die im ffentlichen Raum stattfinden oder einen starken Bezug dazu aufweisen. In diesem Workshop wird dieses Phnomen theoretisch und praktisch erkundet: Anhand von Beispielen in Video, Foto und Text wird im ersten Teil den Fragen nachgegangen, wann und in welchen Kontexten ortspezifische Kunstformen entstanden sind, welche Knstler dabei wegweisend waren bzw. sind und wohin sich ortsspezifische knstlerische Anstze in Theater, Performance und bildender Kunst heute entwickeln. Im zweiten, knstlerisch-praktischen Teil des Workshops werden Anstze und Ideen fr eigene ortspezifische Projekte entwickelt. Bitte bequeme Kleidung und ein Bild von einem Ort mitbringen. Der Workshop kann als Fortbildung anerkannt werden. Im K3-Studio: K31.

27. Mai
2. Zweites Projekt mit Schlern der IGS Herderschule Frankfurt und der Tnzerin und Choreografin Nicole Peisl

Die Proben des Folgeprojekts der "Herder Jungs" begannen im Mrz diesen Jahres. In 30 Stunden erarbeiten 10 Schler aus der 6. und 7. Klasse der IGS Herder Schule zusammen im "Creative Team" mit Nicole Peisl, einem Lehrer der Herder Schule eine Choreografie, die u.a. beim TUSCH Event im schauspielfrankfurt gezeigt wird. Am 27. Mai um 11 und 17 Uhr Auffhrung beim TUSCH Event im Zwischendeck und den Foyers des schauspielfrankfurt, Neue Mainzer Strae 17, 60311 Frankfurt am Main. Am 28. Mai Auffhrung in der IGS Herder Schule, Wittelsbacher Allee 6-12, 60316 Frankfurt.

27. Mai
Lectures und Gesprchsrunden

Im Rahmen von Tanz und Kontext II/Tanzplan Mnchen findet in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der LH Mnchen ein Gesprch zum Thema Medialitt und Performativitt mit Jrg von Brincken statt er spricht ber Medialitt und Performativitt mit Dr. Katja Schneider und Dr. Daniela Rippl, im Anschluss um 20.30 Uhr Performance von Chris Ziegler, Muffathalle Mnchen.

31. Mai
Premiere La Bossa Fataka de Rameau / Dsseldorf

Tanztheater ab 5 Jahren. Von der Musik Rameaus getragen, schweben die sieben Tnzer zwischen dem Versailler Schloss und den Wohnblocks der Pariser Vorstadt Crteil, zwischen Traum und Wirklichkeit. Kken, Hasen und Kngurus folgen ihnen auf die Bhne. Sie sind Teil der collagenhaften Bildprojektionen, mit denen Montalvo-Hervieu die Bhne in eine fantastisch-heitere Welt der Zauberei und Sinnestuschung verwandelt. Der Titel des Stcks "La Bossa Fataka" nimmt Bezug auf ein Klanggedicht des Mitbegrnders der Dada-Bewegung Hugo Ball und verweist gleichzeitig auf den Namen des berhmten Komponisten aus dem 18. Jahrhundert, Jean-Philippe Rameau. Diese Mischung gibt den Ton an: Grenzen werden verwischt und berschritten.
Choreografie: Jos Montalvo, Dominique Hervieu; Tanz: Abdallah Akindouch (Azil), Emeline Colonna, Serge Dupont-Tsakap oder Blaise Kouakou (Zweitbesetzung), Fonky Foued, Muriel Henry, Lady Sverine, P. Lock oder Simhamed Benhalima (Zweitbesetzung); Bhnenbild, Videokonzeption: Jos Montalvo; Kostme: Dominique Hervieu; Musik: Jean-Philippe Rameau; Musikkomposition: Catherine Lagarde; Licht: Vincent Paoli; Infografie: Basile Maffone, Mathilde Germi, Jean-Francois Thault; Videoassistenz: Etienne Aussel; Technische Leitung: Yves Favier; Philippe/CCN Crteil Cie Montalvo-Hervieu. Weitere Vorststellungen am 1. und 2. Juni im tanzhaus nrw.

31. Mai
talkART tanzlabor mit Dieter Heitkamp und den Tnzer/innen der ZuKT / Frankfurt

ZuKT! Schlicht und ergreifend. Der Name ist Programm: Zeitgenssischer und Klassischer Tanz. ZuKT experimentiert mit Bewegungslust, lsst sich nicht auf einen Stil festlegen, steht fr ein breites Tanzverstndnis, ein Spektrum zwischen Tradition und Innovation, krperbewusst zwischen Technik und Kreativitt. Die Studierenden haben die Chance ganz unterschiedliche Facetten ihres tnzerischen Knnens zu erforschen und auf der Bhne des Mousonturms zu prsentieren. Die jungen Tnzerinnen und Tnzer berzeugen durch ansteckende Spielfreude, hohe Dynamik, differenziertes Gestaltungs- vermgen und Ausstrahlung in Stcken, die Krper sprechen lassen und die durch ganz verschiedene choreographische Handschriften geprgt sind. Choreografien von: William Forsythe, Jacopo Godani, David Dawson, CobosMika, Nicole Caccivio, Jean Hugues Assohoto und Dieter Heitkamp. talkART im Anschluss an die Vorstellung. Ort: Knstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstr. 4, 60316 Frankfurt am Main.

31. Mai und 1. Juni
Fortbildungsangebote fr Tnzer, Choreografen und Tanzpdagogen

Nadja Raszewski, Hip Hop und zeitgenssischer Tanz mit Jugendlichen: Wer heutzutage mit Jugendlichen im Bereich Tanz arbeitet hat es hufig mit Hip Hop Kultur zu tun. An zwei konkreten Stckbeispielen wird Nadja Raszewski praktisch in diesem Workshop der im Rahmen von Tanz und Kontext I/Tanzplan Mnchen stattfindet zeigen, wie sie mit Jugendlichen tnzerisch eine Verbindung von Hip Hop Kultur zu Opernidealen hergestellt hat. Im Rahmen des Workshops findet eine theoretische Einfhrung in die Geschichte des Hip Hops statt. Nadja Raszewski ist Tnzerin, Choreografin und Tanzpdagogin aus Berlin. Sie leitete diverse Tanztheaterprojekte an Schulen und arbeitet als Choreografin (anna tanzt II, 2007). Als Dozentin ist sie am Fachbereich Theaterpdagogik der Universitt der Knste Berlin ttig. Seit 2003 ist sie die knstlerische Leiterin der TanzTangente Berlin.

Juni
Profitraining in Frankfurt

2. und 3. Juni mit Marcelo Omine (BR), 4. und 5. Juni mit Nira Priore Nouak (BR), am 6. Juni mit Ulla Mkinen (FI), 9. bis 13. Juni mit Evelin Stadler (D/IT), 13. bis 16. Juni mit Jean Renshaw (UK), 16. bis 20. Juni mit Kurt Koegel (USA). Trainingszeiten: Mo-Fr von 10.00 11.30 h, Knstlerhaus Mousonturm | Waldschmidtstr. 4, 60316 Frankfurt.

Juni
Was ist zeitgenssischer Tanz? Neue Vortragssreihe, kuratiert von Edith Boxberger

Am 9. Juni Boris Charmatz (Berlin / Paris) im Gesprch mit Edith Boxberger. Charmatz hat den zeitgenssischen Tanz seit den 1990er Jahren im Hinblick auf seine eigenen Voraussetzungen und auf seine Position innerhalb von Kunst und Gesellschaft erforscht und entscheidend zu seiner Neubestimmung beigetragen. Er grndete 1992 mit Dimitri Chablas die Association Edna, tourt regelmig und ist Professor am Hochschulbergreifenden Zentrum Tanz Pilotprojekt Tanzplan Berlin.
Am 23. Juni Helmut Ploebst (Wien), Versehen und versehen, Bericht ber ein Labor zur Erweiterung der Tanzhistografie. Ploebst geht in seinem Beitrag davon aus, dass Tanz und Choreografie in den drei Perioden der Avantgarde des 20. Jahrhunderts marginalisiert wurden. Deshalb versucht er, die choreografischen Einflsse auf andere Kunstsparten in diesen Perioden aufzuspren, um daraus Konsequenzen fr die Tanz- und Performance-Geschichtsschreibung zu skizzieren. Helmut Ploebst ist Tanzkritiker fr verschiedene Zeitungen und Magazine sowie zahlreiche Verffentlichungen und Grnder des Internetmagazins CORPUS: www.corpusweb.net.

Juni
Aktuelle Stipendiaten / Potsdam

9. bis 29. Juni: Irina Mller (CH/D), "On pleasure". "On pleasure" stellt die Frage nach einer neuen Sinnlichkeit im Tanz: die Frage nach einer Tanzperformance, die eine krperliche Erfahrung vermittelt; eher das Gefhl einer durchtanzten Nacht als einer Veranschaulichung. Ein Stck, welches in kurzer Zeit ein Maximum an Intensitt, krperlicher Prsenz und Sinnlichkeit erfahrbar macht. Das anfangs von Irina Mller als Solo recherchierte Stck wird in einem zweiten Schritt zu einem Trio ausgearbeitet.
30. Juni bis 6. Juli: Frdric Gies (F/D), "Album". Mit seinem neuen Projekt "Album" konstruiert Frdric Gies ein Tanzstck in der Form eines Live-Konzerts. Die Arbeit konzentriert sich zum einen darauf, Herstellungs-, Produktions- und Distributionsweisen aus dem Feld der Popmusik auf den Tanz anzuwenden. Zum anderen geht es um eine Recherche der Kommunikation von Emotionen durch das Medium Tanz.

Juni
Workshops / Hamburg

Mit Laura Bermann (Berlin / Bregenz), Fokus: Klang. Wie erlebt man Musik und was bedeutet dies fr choreografische Arbeit? Im Workshop wird der eigene Musikgeschmack anhand von Beispielen aus allen Genres unter die Lupe genommen, um Hrprozesse und musikalische Strukturen besser zu verstehen. Zudem wird befragt, was die Themen Raum, Assoziationen und Erinnerung fr die Arbeit mit Musik und Bewegung bedeuten. Laura Berman arbeitete u. a. fr die Wiener Festwochen, die Bayerische Staatsoper und das Zrcher Ballett und ist seit Oktober 2007 Knstlerische Leiterin der Reihe Kunst aus der Zeit der Bregenzer Festspiele. Am 6. und 7. Juni.
Mit Kirsten Wagner | Stefan Dupke (Hamburg), Fundraising fr freie Tanz- und Theaterproduktionen. Was ist eigentlich Fundraising? Wo, wann und vor allem wie stellt man Antrge? Es werden verschiedene Mglichkeiten der Mittelbeschaffung fr Kulturprojekte vorgestellt und aus der Perspektive der Antragsteller sowie der Kulturfrderer beleuchtet. Neben Einblicken in Theorie und Arbeitsweise des Fundraisings werden an Fallbeispielen die Chancen und Tcken der Antragstellung verdeutlicht. Kirsten Wagner ist bei der Hamburgischen Kulturstiftung ttig, Stefan Dupke bei der Stiftung Landdrostei. Vom 23. bis 27. Juni.
Mit Erna Omarsdottir (Island), Bewegung Stimme. Die Stimme wird zum Singen, Geschichten erzhlen, Gerusche machen benutzt. Oft unterliegt sie dem Einfluss emotionaler Zustnde wie Angst oder Panik. Omarsdottir wird mit emotionalen Zustnden arbeiten, um herauszufinden, wie diese Bewegungs- und Stimmqualitten erzeugen, die in Tanz bzw. Choreographie weiterentwickelt werden knnen. Erna Omarsdottir ist im Juni 2008 zu Gast am K3, um u. a. mit den diesjhrigen Residenzchoreografinnen zu arbeiten. Sie arbeitete u. a. mit Jan Fabre, dem Ballet C de la B und Sidi Larbi Cherkaoui und ist Mitbegrnderin der Kollektive EKKA (Reykjavik) und PONI (Brssel). Am 21. und 22. Juni.

1. und 2. Juni
La Bossa Fataka de Rameau /Dsseldorf

Zur Musik von Rameau schweben sieben Tnzer zwischen dem Versailler Schloss und den Wohnblocks der Pariser Vorstadt Crteil, zwischen Traum und Wirklichkeit. Kken, Hasen und Kngurus folgen ihnen auf die Bhne. Sie sind Teil der collagen-haften Bildprojektionen, mit denen Montalvo-Hervieu die Bhne in eine fantastisch-heitere Welt der Zauberei und Sinnestuschung verwandelt. Der Titel des Stcks "La Bossa Fataka" der Compagnie Montalvo-Hervieu nimmt Bezug auf ein Klanggedicht des Mitbegrnders der Dada-Bewegung Hugo Ball und verweist gleichzeitig auf den Namen des berhmten Komponisten aus dem 18. Jahrhundert, Jean-Philippe Rameau. Im tanzhaus nrw.

2. bis 5. Juni
Profi-Training | Gste / Hamburg

Gasttrainer im Juni: Olive Bieringa | Otto Ramstad (USA | Neuseeland), Body-Mind Centering. Diese Klasse erforscht holographisch den menschlichen Krper mittels Bewegung und hands-on, um das physische Potenzial zu verstehen und zu erweitern. Verkrperte Anatomie und developmental movement werden durch verschiedene Krpersysteme erforscht, um diese Systeme in Solo-, Duo- und Gruppenstrukturen anzuwenden. www.bodycartography.org

3. und 17. Juni
Democratic Bodies | Demokratische Krper / Hamburg

Gesprchsreihe des Studiengangs Performance Studies / Universitt Hamburg in Kooperation mit K3 | Tanzplan Hamburg, deren Vertreter internationale Gste zum Gesprch in das K3-Studio: K33 jeweils um 19.30 Uhr einladen. Am 3. Juni Olive Bieringa | Otto Ramstad (USA | Neuseeland), Tanz-Film, Tanz und Film und am 17. Juni Antje Klinge (Universitt Giessen), Gunter Mieruch (Behrde fr Bildung und Sport, Hamburg), Wolfgang Sting (Universitt Hamburg), Tanz und Schule.

5. Juni
Take-off: Show off/Dsseldorf

Tanz in Schulen! Als Teil des Faches Darstellen und Gestalten, als Wahlpflichtfach, im Sportunterricht oder als eigenstndiges Fach emanzipiert sich eine bislang wenig beachtete Kunstsparte! 10 Dsseldorfer Schulen sind Partner des Projektes Take-off: Junger Tanz. Tanzplan Dsseldorf und arbeiten mit Tnzern, Choreografen und Tanzpdagogen eng zusammen. Beim Take-off: Show off zeigen sie uns, was whrend des Tanz-Unterrichts auf die Beine gestellt wurde. Beteiligte Schulen: Montessori Grundschule am Farnweg, Humboldt-Gymnasium, Goethe Gymnasium, Realschule Luisenstrae, Hauptschule Itterstrae, Hauptschule Bernburger Strae, Rheinische Frderschule fr Hren und Kommunikation, Rheinische Frderschule fr krperliche und motorische Entwicklung, Stdtische Frderschule fr geistige Entwicklung, Heinrich-Heine-Gesamtschule. Tnzer, Choreografen, Tanzpdagogen: Takao Baba, Jacqueline Fischer-Lensing, Gizella Hartmann, Amelie Jalowy, Ivana Kisic, Misael Lpez, Carlo Melis, Bridget Petzold, Nora Pfahl, Sabine Seume, Andreas Simon, Ivana Vujicic. Im tanzhaus nrw.

5. Juni
Produktion K3 Jugendclub Tanzplan Hamburg

Die zweite Produktion des K3-Jugendklubs kommt zur Auffhrung. Zusammen mit Philipp van der Heijden als Gastchoreograf haben die Jugendlichen drei Monate trainiert und geprobt. station:bach ist eine tanztheatralische und musikalische Auseinandersetzung mit Johann Sebastian Bach. In Verbindung mit seiner Musik werden alltgliche Themen wie Einsamkeit und Freundschaft aufgegriffen und durch die Tnzer erfahrbar gemacht. Vorab nochmals zu sehen ist die Choreografie Chorus zu Musik von Philip Glass, mit der der Jugendklub im Februar startete. Premiere: station:bach (Choreografie: Philipp van der Heijden) und Wiederaufnahme: Chorus (Choreografie: Friederike Lampert) am 5. Juni, weitere Vorstellungen am 6. und 7. Juni, jeweils 19 Uhr im P1.

5. bis 13. Juni
Xtra Frei, Festival und Forum fr Freie Zeitgenssische Tanzprojekte /Bremen

Xtra Frei bietet freischaffenden Tanzkompanien, jungen Choreografen norddeutscher stdtischer Ensembles sowie Produktionen aus mehren Tanzplan-vor-Ort-Partnerstdten Plattform, Spielraum und Bhne. Videotanzprsentationen, Workshops und Gesprchsforen komplettieren das mehrtgige Programm aktueller Positionen zeitgenssischer Tanzkunst in der Schwankhalle Bremen.

6. Juni
ERICA auf Gastspiel / Dresden

Die Produktion ERICA, die im Rahmen der Choreografen-Nachwuchsfrderung am 23. Mai 2008 in Dresden uraufgefhrt wurde, geht auf Gastspiel nach Bremen und erffnet am 6. Juni das Festival XtraFrei / Tanzplan Bremen in der Schwankhalle. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion zu "Das Experiment Tanz" statt.

7. Juni
Premiere / Dsseldorf

Die Ohrenmaus huscht in die Grostadt und die Kinder knnen sie begleiten. Die Maus ist flink und wer mit ihr mit will, muss das auch sein. Die ganz kleinen Zuschauer werden laufen, springen, hpfen, fliegen, schleichen, stampfen, stoppen genauso wie die Maus und werden so zu Ohren-musen, die mit groen Ohren hren und schnellen Beinen tanzen. Bert Flas, Solopauker der Dsseldorfer Symphoniker, und seine Schlagzeugstudenten der Robert-Schumann-Hochschule Dsseldorf, Tanzpdagogin Birgitt Stamm und Tonhallen-Moderatorin Jeanette Kloubek laden die 4-6 Jhrigen ein, ihnen in die Grostadt zu folgen.
Ohrenmaus ist eine Konzertreihe fr die ganz kleinen Zuhrer und richtet sich an Kinder ab vier Jahren. Die Ohrenmuse knnen Musik durch Bewegung erfahren und aktiv am Konzert teilnehmen. Ohrenmaus In der Grostadt" am 7. Juni um 11 und 15 Uhr, Tonhalle Dsseldorf.

10., 11. und 12. Juni
Premiere / Dsseldorf

Express yourself Monika Gintersdorfer / Franck Edmond Yao. Tanztheater mit Jugendlichen fr alle ab 14. Sechs Monate lang haben Jugendliche aus Dsseldorf und Essen das Untrainierbare trainiert. Sie sind Treppen gerannt, haben hunderte Bauchmuskelbungen gemacht, sich Tnze gezeigt, sich konzentriert und dekonzentriert, sind weggeblieben, wiedergekommen und haben festgestellt: Knstlerische Arbeit ist angreifbar und gefhrdet, sie ist ein Freiraum mit Druck, in dem die Kriterien aufhren und doch stndig geurteilt wird. In der Auffhrung wird alles zu einem Tanz, der von Handykonferenzen, Hsel Schnsel, dem Ein-bisschen-sehr-angetrunken-sein, chinesischen Ballettmonstern, dem Million Dollar Baby und anderen Wunschrollen erzhlt. Im FFT Kammerspiele.

11. Juni
K3 | Tanzplan Hamburg unterweg

Lina Lindheimer zeigt ihr Stck SOLO beim XtraFrei / Tanzplan Bremen, Schwankhalle Bremen.

14. Juni
Arbeitstreffen des Verbund Deutsche Tanzarchive

Vertreter des Deutschen Tanzarchivs Kln, des Tanzarchivs Leipzig e. V., des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen, des Mime Centrums Berlin sowie der Akademie der Knste, Berlin treffen sich zum fnften Mal und diskutieren in Berlin weiter ber die gemeinsame Plattform und Verbundstruktur.

14. Juni
Folgeprojekt mit Schlern der Schillerschule Offenbach / Frankfurt

Die Frankfurter Choreografin Johanna Knorr arbeitete zum zweiten Mal mit der IGS Schillerschule Offenbach im Rahmen eines Tanz in Schulen Projekts. Diesmal whlte die Klasse 6e das Thema Freundschaft und Liebe. Die Schler entwickelten in einer Projektwoche gemeinsam mit Knorr Bewegungsmaterial, das als Ausdruck ihrer Gefhle und Gedanken entstanden ist. Am 14. Juni erste Auffhrung im Rahmen der Frankfurter Schultheatertage im Knstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstr. 4, 60316 Frankfurt am Main.

14. bis 17. Juni 2008
Kinder- und Jugendtanztage / Bremen

Vier Tage lang steht Tanz fr und mit Kinder(n) und Jugendliche(n) im Zentrum von Tanzplan Bremen am Theater Bremen. Es ist der Start von sechs Schultanzprojekten an Bremer Schulen, die von Norddeutsches Tanztreffen Tanzplan Bremen ermglicht werden. Das Programm umfasst Workshops, eine Podiumsdiskussion, Vortrge, Beratung und Gastspiele.

16. bis 22. Juni
Etudes. Eine Werkwoche des Klavier-Festivals Ruhr und des Gymnasiums Essen-Werden im Rahmen von tanzplan essen 2010

In der interdisziplinren Werkwoche werden sich Schler aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema Etden und Ligetis Musik befassen. Den Kern der Werkwoche bilden tglich stattfindende Tanz- und Musikworkshops. Whrend fortgeschrittene Schler der Tanzabteilung des Gymnasiums sich Ligetis Musik und das Thema Etden gemeinsam mit der Choreografin Isabelle Schad tnzerisch erschlieen, werden andere Projektteilnehmer auf der Grundlage von Kompositionsideen Ligetis und Anregungen des Komponisten Vassos Nicolaou in Kompositionsworkshops eigene Etden entwickeln. Abgerundet wird die Werkwoche durch eine Reihe von Lecture-Recitals und Diskussionsveranstaltungen mit der Pianistin Tamara Stefanovich, Vassos Nicolaou und dem Neurobiologen Gerhard Neuweiler. Neuweiler, der mit Ligeti eng befreundet war, wird den Schlern eine Einfhrung in den Themenbereich motorische Intelligenz geben und ber seinen intensiven Austausch mit dem naturwissenschaftlich interessierten Komponisten berichten. Im Rahmen des Klavier-Festivals Ruhr 2008 wird Tamara Stefanovich am 22. Juni auf PACT Zollverein ausgewhlte Ligeti-Etden und fnf neue Etden von Vassos Nicolaou spielen. Vor dem Konzert werden die Ergebnisse der Werkwoche ffentlich prsentiert.

27. und 28. Juni
Choreographie-Tagung / Kln

Vor ca. einem Jahr fand an der Hochschule fr Musik Kln/Studiengang TANZ - Studiotheater eine Tagung zum Thema "Choreographieren Reflektieren" statt. Die zweite, auch von Tanzplan Ausbildungsprojekte gefrderte Tagung findet am 2008 wieder in Kln statt, dieses Mal zum Thema "Tanztechnik und Choreografie". Mit Dr. Sabine Huschka, Pirkko Husemann, Kurt Koegel, Nik Haffner, Ingo Diehl und anderen.1302

Tanzplan Deutschland